Vorbericht 2026/27
04. Spieltag: Sonntag, den 08.09.2002 um Uhr
TuS Ergenzingen - SV Baisingen
Das hätte wohl noch vor fünf Jahren niemand gedacht, dass diese beiden Mannschaften jemals wieder in einem Punktspiel aufeinander treffen könnten. Der TuS Ergenzingen spielte damals in der Verbandsliga Württemberg, somit nur vier Klassen unter der Bundesliga, aber auch vier Klassen über der Kreisliga B, in der der SV Baisingen beheimatet war. Die Geschichte ist bekannt, der TuS stieg in dieser Zeit zweimal ab, der SVB zweimal auf und schon ist man in der gleichen Klasse. Mit Sicherheit ein High-Light für den SV Baisingen, wieder einmal zu einem Punktspiel gegen den großen Nachbarn TuS Ergenzingen antreten zu können. In den letzten Jahren gab es Punktspiele allenfalls gegen die Zweite des TuS, die zwischenzeitlich auch einmal zwei Klassen höher als der SVB spielte, inzwischen aber zwei Klassen tiefer beheimatet ist. Gegen die Erste des TuS gab es allenfalls mal Spiele bei den Hallen-Stadtmeisterschaften und da wenig zu erben, letztmals ein 1:3 im vergangenen Jahr. Nun geht es erstmal seit der Runde 1968/69 wieder um Punkte. Zuletzt spielte man am 08.12.1968 in Ergenzingen, damals noch auf dem alten Sportplatz, und unterlag mit 1:2. Auch das Rückspiel in Baisingen ging damals mit 1:2 verloren. Der TuS wurde in dieser Runde auch Meister der damaligen B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf. Damit trennten sich die Wege der beiden Vereine für über 30 Jahre, denn wenig später ging es für Ergenzingen weiter hinauf in die II. Amateurliga, während es für den SVB abwärts in die C-Klasse ging. Nun trifft man wieder aufeinander und die Baisinger stehen in der Tabelle gerade sorgar vor dem Nachbarn aus Ergenzingen. Dennoch dürfte man auf dem Sportgelände in den Breitwiesen nur Außenseiter sein, haben die Ergenzinger doch eine erfahrenere Mannschaft und einen größeren Kader. Die Baisinger haben in den letzten Spielen jedoch Moral und Einsatz bewiesen, und wenn es gegen den TuS Ergenzingen geht, dann braucht man wohl keinen extra zu motivieren. Man geht ohne Druck gegen den Favoriten ins Spiel und darf gespannt sein, ob es für eine Überraschung reicht.
